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Britische Verbraucherschutzbehörde veröffentlicht Strategie für den Online-Handel

Auch in Großbritannien gewinnt der Online-Handel zunehmend an Bedeutung. Die britische Verbraucherschutz- und Wettbewerbsbehörde, das Office of Fair Trading (OFT), hat gestern eine Strategie vorgelegt, die Verbraucher im Online-Handel besser schützen soll.

Im Rahmen einer Marktuntersuchung stellte die OFT fest, dass nur eines von fünf Unternehmen die Verbraucherschutzgesetzte im Online-Handel umfassend berücksichtigt. Zudem zeigen die Untersuchungen, dass ein Viertel aller britischen Verbraucher beim Einkauf im Internet größere Bedenken haben als beim Einkauf im stationären Handel. Einer von sieben Verbrauchern hat überdies bereits ein Problem beim Online-Einkauf gehabt und 37 Prozent von ihnen war zurückhaltend, noch einmal im Internet einzukaufen. 

Die jetzt von der OFT vorgestellte Strategie zielt darauf ab, irreführende Werbung und verbraucherunfreundlichen Praktiken vorzubeugen. Zu den Maßnahmen zählen u.a.:

  • Eine effektivere Rechtsdurchsetzung durch eine engere Koordination der zuständigen Behörden.
  • Strategien, um das Bewusstsein von Unternehmen für Verbraucherrechte zu erhöhen. Hierzu gehört u.a. eine gezielte Ansprache von Webseiten-Designern.
  • Eine Sensibilisierung von Verbrauchern für ihre Rechte und Hinweise darauf, wo sie Hilfe finden können, wenn es Probleme gibt.

Der Senior Direktor der OFT, Barney Wyld, kommentierte die neue Strategie mit den Worten: „Großbritannien verfügt über eine vibrierende Internet-Wirtschaft mit einer großen Beteiligung und einem hohen Vertrauensniveau. Allerdings verändert sich die Art und Weise, wie wir im Internet einkaufen kontinuierlich. Als eine Behörde, die den Auftrag hat, Verbraucher zu schützen, müssen wir auf diese Veränderungen reagieren.“

 

Für weitere Hinweise: www.oft.gov.uk/news-and-updates/press/2010/131-10

Quelle: OFT